Vom 19. bis zum 28. Februar verbrachten elf Schülerinnen und Schüler unserer Schule eine ereignisreiche Skifreizeit in Steibis im Allgäu. Die Anreise erfolgte am Abend des 19. Februar direkt von der Schule aus. Trotz der eher unbequemen Nacht im Bus war die Vorfreude auf die kommenden Tage bei allen deutlich spürbar.
In Steibis angekommen, wurden wir von einer beeindruckenden Winterlandschaft empfangen: meterhoher Schnee und verschneite Straßen machten zunächst das Anlegen von Schneeketten notwendig, bevor wir im Schritttempo unser Ziel erreichen konnten. Nach einer kurzen Stärkung erhielten wir unsere Skiausrüstung und fuhren mit der Gondel hinauf ins Skigebiet. Von dort aus ging es zu Fuß weiter zur Falkenhütte, wo wir herzlich von unserer Gastgeberin Erika empfangen wurden. Nach dem Abendessen und der Ausgabe der Helme bezogen alle ihre Zimmer und ließen den ersten Tag müde, aber zufrieden ausklingen.
Die folgenden fünf Tage standen ganz im Zeichen des Skifahrens. Für fast alle begann das Abenteuer auf Skiern mit den Grundlagen – dem sogenannten „Treppenschritt“ sowie „Pizza“ und „Pommes“. Anfangsschwierigkeiten und der ein oder andere Sturz gehörten dabei selbstverständlich dazu. Doch mit jedem Tag wuchsen die Sicherheit und das Können auf der Piste. Einige wagten sich sogar auf die höher gelegene rote Piste.
Am letzten Skitag konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Können selbstständig unter Beweis stellen. Ohne Unterstützung der Skilehrer wurde ein kleines Abschlussrennen veranstaltet, bei dem alle Teilnehmenden mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden.
Vor der Rückreise nutzte die Gruppe das gute Wetter für einen atemberaubenden Abstieg ins Tal. Anschließend blieb noch Zeit für einen Besuch im Schwimmbad sowie einen Aufenthalt im nahegelegenen Ort Oberstaufen. Am Abend trat die Gruppe schließlich die Heimreise Richtung Ostfriesland an.
Die Skifreizeit war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Neben dem Erlernen einer neuen Sportart nahmen die Schülerinnen und Schüler viele wertvolle Erfahrungen mit: Sie stärkten ihr Selbstvertrauen durch eigene Erfolgserlebnisse und wuchsen als Gruppe enger zusammen. Gegenseitige Unterstützung, Durchhaltevermögen und das gemeinsame Meistern von Herausforderungen ließ jeden Einzelnen wachsen. Es bleibt die Erkenntnis, dass man mit etwas Mut und Übung oft mehr erreichen kann, als man sich zunächst zutraut.

